Verwalterstammtisch in Dresden mit Besuch der Frauenkirche
Zu einem letzten gemeinsamen Stammtisch im Jahr 2006
hatte die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland nach Dresden
eingeladen.
Reichlich 40 Kolleginnen und Kollegen trafen sich an einem fast frühlingshaften 6. Dezember zunächst im Besucherzentrum der Frauenkirche. Nach einem kurzen, sehr anschaulichen Film vom Beginn einer großen Idee und dem Ruf aus Dresden 1990 bis zur Einweihung der Frauenkirche im Herbst 2005 gab es Gelegenheit, diese wunderschöne Kirche ohne vorheriges Anstehen in aller Ruhe zu besichtigen.
Nach einem kleinen Imbiss in gemütlicher Runde galt es dann jedoch noch einmal aufmerksam zu sein. Dr. Hartmut Lange vom meta Institut für Kommunikatives Training GmbH, Halle, referierte zum Thema „Konfliktsituationen, Wege zur Entscheidungsfindung, Umgang mit schwierigen Mietern, Eigentümerversammlung – Wie bleibe ich Chef im Ring?“.
So war zu erfahren, dass es nicht nur Nachteile hat, wenn der aufgebrachte Eigentümer in der Versammlung ein Choleriker ist oder dass der erste Beschwerdeschwall des Mieters manches mal beim Phlegmatiker am besten aufgehoben ist. Wahrscheinlich hat es jeder an diesem Nachmittag einmal versucht, sich bei einem der vier Charaktertypen wieder zu finden.
Bilder der Veranstaltung:
Im zweiten Teil des Nachmittags gelang es RA Heinz-G. Schulze aus Leipzig bei der Vielzahl der Entscheidungen dennoch einen kurzen Überblick über die BGH- Rechtsprechung aus den vergangenen 12 Monaten zu geben. Die Kunst bestand hierbei wohl vor allem auch im Weglassen. Bedauerlich sind dann immer wieder nur diese Entscheidungen, wie bspw. zur Abrechungsfrist von Mietkautionen vom 18.01.2006, bei denen für die Praxis letztendlich mehr offen bleibt als klargestellt wird.
In einer anschließenden Fragerunde ging es dann noch einmal von der WEG-Novelle bis zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. Dass gerade zu Letzterem momentan sehr viel Unsicherheit unter den Kollegen herrscht, war deutlich zu spüren. Und auf die Frage, wie der Verwalter gar eine Sondervergütung für die nicht unerheblichen Mehraufwendungen durchsetzen könnte, hatte schon gar niemand eine Antwort.
Es war sicher kein Zufall, dass Frau Liesicke die Lokalität in unmittelbarer Nähe zum Altmarkt gewählt hatte. So nutzten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, im Anschluss an eine gelungene Veranstaltung noch einmal in aller Ruhe über den inzwischen 572. Striezelmarkt zu schlendern.
Th. Hobrack
Reichlich 40 Kolleginnen und Kollegen trafen sich an einem fast frühlingshaften 6. Dezember zunächst im Besucherzentrum der Frauenkirche. Nach einem kurzen, sehr anschaulichen Film vom Beginn einer großen Idee und dem Ruf aus Dresden 1990 bis zur Einweihung der Frauenkirche im Herbst 2005 gab es Gelegenheit, diese wunderschöne Kirche ohne vorheriges Anstehen in aller Ruhe zu besichtigen.
Nach einem kleinen Imbiss in gemütlicher Runde galt es dann jedoch noch einmal aufmerksam zu sein. Dr. Hartmut Lange vom meta Institut für Kommunikatives Training GmbH, Halle, referierte zum Thema „Konfliktsituationen, Wege zur Entscheidungsfindung, Umgang mit schwierigen Mietern, Eigentümerversammlung – Wie bleibe ich Chef im Ring?“.
So war zu erfahren, dass es nicht nur Nachteile hat, wenn der aufgebrachte Eigentümer in der Versammlung ein Choleriker ist oder dass der erste Beschwerdeschwall des Mieters manches mal beim Phlegmatiker am besten aufgehoben ist. Wahrscheinlich hat es jeder an diesem Nachmittag einmal versucht, sich bei einem der vier Charaktertypen wieder zu finden.
Bilder der Veranstaltung:
Im zweiten Teil des Nachmittags gelang es RA Heinz-G. Schulze aus Leipzig bei der Vielzahl der Entscheidungen dennoch einen kurzen Überblick über die BGH- Rechtsprechung aus den vergangenen 12 Monaten zu geben. Die Kunst bestand hierbei wohl vor allem auch im Weglassen. Bedauerlich sind dann immer wieder nur diese Entscheidungen, wie bspw. zur Abrechungsfrist von Mietkautionen vom 18.01.2006, bei denen für die Praxis letztendlich mehr offen bleibt als klargestellt wird.
In einer anschließenden Fragerunde ging es dann noch einmal von der WEG-Novelle bis zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. Dass gerade zu Letzterem momentan sehr viel Unsicherheit unter den Kollegen herrscht, war deutlich zu spüren. Und auf die Frage, wie der Verwalter gar eine Sondervergütung für die nicht unerheblichen Mehraufwendungen durchsetzen könnte, hatte schon gar niemand eine Antwort.
Es war sicher kein Zufall, dass Frau Liesicke die Lokalität in unmittelbarer Nähe zum Altmarkt gewählt hatte. So nutzten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, im Anschluss an eine gelungene Veranstaltung noch einmal in aller Ruhe über den inzwischen 572. Striezelmarkt zu schlendern.
Th. Hobrack




