Fachtagung Bau- und Haustechnik in Dresden
Die technische Seite der Immobilienverwaltung
Der Beruf des Immobilienverwalters fordert nicht nur den Kaufmann, sondern in immer größerem den technischen Sachverstand von uns ab. Die 3. Fachtagung erstmals in Dresden durchgeführt, hatte eine große Resonanz hervorgerufen. Die Veranstaltung wurde bereits mit Einblicken in eine alte Technik am Vorabend begonnen. Die Aussteller wurden zu einer Dankeschönveranstaltung mit einer Fahrt durch Dresden im Oltimerbus, danach mit der Seilbahn zum Traditionslokal „Luisenhof“ eingeladen.
Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Näke konnte am 07.11.2008 über 80 Teilnehmer begrüßen. Der Veranstaltungsraum im wunderschön restaurierten Ballsaal aus dem Jahre 1888 des ehemaligen Hotels Königshof in Dresden vermittelte einen Kontrast zu den Themen des Tages. Die "geduldete Sparsamkeit" von Bauherren während der Bauphase und der Instandhaltungsphase und deren Ergebnisse beinhaltete der Vortrag von Herrn Dr.- Ing. W. Möckel.
Mit dem Wissen, dass nicht "schöne" sondern nur richtige Reparaturen allen nützen, ging es zum Thema über die Möglichkeiten der technischen Trocknung Herr Dipl.- Ing.(FH) T. Greppmeir vertiefte das vorhandene Wissen der Teilnehmer zu den verschiedenen Vorgehensweisen. Aufbauend auf den eigenen Erfahrungen der Teilnehmer mit Wasserschäden und deren Behebung, konnte insbesondere auf die Möglichkeiten der Kostenminderung hingewiesen werden.

Kostenminderung ist ein ständiges Thema unserer Arbeit. Der Bericht zum Thema Wasserzähler, ihre richtige Dimensionierung rüttelte alle Teilnehmer auf. Die Änderungen der Heizkostenverordnung erläuterte Herr V. Sasse, Vorstandsmitglied der Fa. Mess-Profis AG. Es wird mit massiven Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit gerechnet. So genannte Einrohrheizanlagen werden in Zukunft die Verwalter verstärkt interessieren müssen.

Die Themen Kreditwürdigkeit, Kreditfähigkeit und die Finanzierung von
Wohnungseigentümergemeinschaften stellten die Kanzlei Strunz und Alter
sowie die Deutsche Kreditbank AG in den Mittelpunkt ihrer Vorträge.
Während die DKB unter Beachtung festgelegter Voraussetzungen einer
Finanzierung von Baumaßnahmen im Wohnungseigentum ihre Zustimmung
erteilen kann, sieht die Kanzlei doch mehr die Risiken für den
Verwalter. Die beiden Referenten sind sich einig, dass keine Maßnahmen
ohne Beschlüsse möglich sind.
Die Tatsache einer liquiden
Gemeinschaft wird immer die Voraussetzung sein. Der Vortrag von Herrn R.
Breier, VEGIS Immobilienverwaltung- und Vertriebsges. mbH brachte eine
Zusammenfassung der vom Verwalter zu erbringenden notwendigen Arbeiten
Der Lebenszyklus von Immobilien ist immer zu beachten. Die fachgerechte
Planung und Kontrolle der Instandhaltung ist Voraussetzung für eine
solide und zukunftsweisende Arbeit eines erfolgreichen
Immobilienverwalters.

Mit einem Blumenstrauß wurde die Geschäftsführerin der VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland verabschiedet. Den Dank aller Mitglieder des Verbandes sprach Herr Dr. Näke an Frau Liesicke aus.
Wolfram Jahns
Schatzmeister




